Die Frage, die sich Betreiber stellen
Wenn ein Gurtaustausch ansteht oder ein neues Projekt in der Planung ist, fällt in der Fördertechnik fast immer derselbe Begriff: Flexowell®. Für viele Betreiber, Instandhalter und Planer ist Flexowell® schlicht der Name, den sie seit Jahren kennen – der Begriff, nach dem gesucht wird, wenn ein Wellenkantengurt beschafft oder ersetzt werden muss.
Das ist nachvollziehbar. Continental hat mit Flexowell® über Jahrzehnte einen Standard gesetzt, der in vielen Branchen zur Referenz geworden ist. Aber Flexowell® ist ein Markenname – kein Produktstandard, dem nur ein einziger Hersteller entsprechen kann.
Was Flexowell® ist und was es nicht ist
Flexowell® ist der eingetragene Markenname von Continental ContiTech für ein System zur Steil- und Senkrechtförderung von Schüttgut. Das System besteht aus drei Kernkomponenten: dem Gurtkörper, den seitlichen Wellenkanten und den Mitnehmerprofilen (Stollen), die gemeinsam eine zuverlässige Förderung bei Steigungswinkeln bis 90° ermöglichen.
Was Flexowell® technisch stark , ist die Kombination aus hochwertigen Materialien, präziser Vulkanisierung und einem durchdachten Systemaufbau. Das ist der Grund, warum der Name in der Branche so verankert ist.
Was Flexowell® jedoch nicht ist: ein geschlossenes System, das zwingend als Ganzes vom Originalhersteller bezogen werden muss. Die zugrundeliegende Technologie – Wellenkanten und Stollen auf einem quersteifen Gurtkörper – ist kein Monopol. Entscheidend für die Leistungsfähigkeit eines Wellenkantengurtes ist die Qualität der eingesetzten Komponenten und die Präzision der – unabhängig davon, wessen Name auf dem Gurt steht.
Was manuwell mit Flexowell® verbindet
GUMMI STRICKER bietet zwei eigenständige Wellenkantengurt-Varianten und beide haben einen klaren Bezug zu Continental.
GUMMI STRICKER fertigt Wellenkantengurte in eigener unter dem Namen manuwell – ein Begriff der seit Jahrzehnten im Markt bekannt ist und kann auf Kundenwunsch Wellenkanten, Stollen und Gurtkörper aus der Maxoflex-Reihe von Continental einsetzen: der Komponentenlinie, mit der Continental Wellenkanten, Mitnehmerprofile und Gurtkörper für Wellenkantengurtsysteme .
Das bedeutet in der Praxis: Continental-Komponenten wünscht oder vorschreibt, bekommt bei GUMMI STRICKER einen Wellenkantengurt mit Wellenkanten, Stollen und Gurtkörpern vom selben Hersteller, der auch Flexowell® – gefertigt in Deutschland und individuell ausgelegt. Der manuwell Wellenkantengurt hingegen ist das originale Wellenkantenprodukt von GUMMI STRICKER, das mit eigenen, bewährten Komponenten ebenfalls seit Jahrzehnten gefertigt wird.
Was GUMMI STRICKER darüber hinaus einbringt, ist die Systemkompetenz: individuelle Auslegungsberechnung auf Basis der tatsächlichen Förderparameter, Fertigung in Deutschland und ein Serviceteam, das Tage im Jahr bei Bedarf europaweit für Montagen von Wellenkantengurten verfügbar ist.
Der direkte Vergleich – wo liegen die echten Unterschiede?
Für Betreiber, die eine fundierte und sichere treffen wollen, sind nicht Markennamen entscheidend – sondern konkrete Kriterien. Hier eine übersichtliche Gegenüberstellung:
| | Wellenkantengurt (GUMMI STRICKER) | |
| Continental-Eigenproduktion | Eigene + auf Kundenwunsch Continental Maxoflex | Qualitätsbasis je nach Anforderung wählbar |
| | | Kurze, flexible Lieferzeiten |
| | Individuell nach Förderparametern | Sondermaße und Spezialausführungen möglich |
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| ggf. durch Produktmanager | 24/7 direkt durch GUMMI STRICKER | Notdienst, Montage, Wartung aus einer Hand |
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Der wesentliche Unterschied liegt also nicht in der erzielbaren Förderleistung – alle drei Optionen sind für anspruchsvolle industrielle Einsätze ausgelegt. Der Unterschied liegt in KomponentenwahlFlexowell® kommt als Komplettsystem vom GUMMI STRICKER liefert beide Varianten Hersteller, individuell ausgelegt und in Deutschland gefertigt – auf Kundenwunsch mit Continental Maxoflex-Komponenten, oder als manuwell mit eigenen bewährten Komponenten.
Wann sind die Wellenkantengurte von GUMMI STRICKER die bessere Wahl?
Es gibt keine pauschale Antwort – aber es gibt konkrete Situationen, in denen die Wellenkantengurte von GUMMI STRICKER klare Vorteile bieten:
Sondermaße und ungewöhnliche Förderparameter
Nicht jede Anlage passt in ein Standardprogramm. Wenn die Förderhöhe, die Gurtbreite, die Profilgeometrie oder die Materialeigenschaften des Förderguts außerhalb gängiger Katalogmaße liegen, ist eine individuelle Auslegungsberechnung notwendig. GUMMI STRICKER entwickelt manuwell Gurte für genau diese Fälle – vom kleinen Sonderformat bis zum Großprojekt wie dem längsten Untertage-Senkrecht-Förderer Europas mit 250 Metern Förderhöhe.
Projekte mit direktem Ansprechpartner
Wer ein komplexes Förderprojekt plant, braucht mehr als einen Katalog. GUMMI STRICKER begleitet die Auslegung, Fertigung, Montage und Wartung aus einer Hand – mit erfahrenen Technikern, die die Anlage kennen und im Servicefall direkt vor Ort sind.
Betreiber mit Fokus auf deutsche Fertigung
Für viele Unternehmen ist die Herkunft der Produktion ein relevantes Kriterium – aus Qualitätsgründen, aus Lieferkettensicherheit oder aus Nachhaltigkeitsüberlegungen. Alle manuwell Gurte werden in Deutschland gefertigt.
Was alle Systeme gemeinsam haben
der manuwell Wellenkantengurt von GUMMI STRICKER sind allesamt zuverlässige Lösungen für die Steil- und Senkrechtförderung von Schüttgut. Alle drei basieren auf demselben technischen Prinzip – Wellenkanten und Stollen auf einem quersteifen Gurtkörper – und sind für anspruchsvolle industrielle Einsätze ausgelegt.
Die Entscheidung ist keine Frage von gut oder schlecht – sondern eine Frage der Passung zur eigenen Situation: Und wer auf ein bewährtes Inhouse-Produkt mit kurzen Lieferzeiten, flexibler Fertigung und persönlichem Serviceteam setzt, findet im manuwell die richtige Lösung.
Bestehende Flexowell®-Anlage, Maxoflex-Komponenten oder manuwell?
Ob Sie einen bestehenden Wellenkantengurt ersetzen oder eine neue Förderanlage planen – GUMMI STRICKER prüft, welche Variante zu Ihrer Anlage passt, und legt den auf Basis Ihrer konkreten Förderparameter aus.